Topias (links) und Kristian arbeiten im Sommer bei Mäkelä Alu. Insgesamt beschäftigt die Firma ca. 60 Ferienarbeiter.

Die für den Arbeitsschutz zuständige EHS-Koordinatorin Sanna Moilanen hat auch dieses Jahr ca. 60 neue Garnituren Arbeitskleidung, Sicherheitsschuhe und andere Ausrüstungsgegenstände für Arbeitnehmer bestellt. Ihre Nutzer, also die Ferienarbeiter, kommen ab Mai ins Haus. Damit beginnt bei Mäkelä Alu der Sommer.

Moilanen ist für die Einweisung der Ferienarbeiter zuständig und informiert auch die Vorgesetzten.

Für sie bringen die Ferienarbeiter frischen Wind in den Werksalltag. Sie ermöglichen zudem den alten Hasen, ihren wohlverdienten Urlaub anzutreten.

– Es ist lustig zu sehen, dass unter den Ferienarbeitern immer wieder dieselben Familiennamen auftauchen und dass man dann jüngere Versionen von bekannten Gesichtern sieht. Es kommen viele Kinder von unseren Arbeitnehmern als Sommerarbeiter zu uns.

 

Einweisung schließt viele wichtige Aspekte ein

Die Einweisung von neuen Mitarbeitern ist ein wichtiger Schritt. Das ist ein gemeinsames Projekt von Vorgesetzten, abteilungsspezifischen Mentoren und Moilanen. Aber an sich nehmen daran alle teil.

– Für uns ist es eine Herzensangelegenheit, den jungen Menschen einen guten Ferienjob, gute Erfahrungen im Berufsleben und auf unserem Arbeitsplatz und eine sichere Arbeitsumgebung zu bieten.

Was bedeutet Einweisung in Praxis? An sich geht es ganz einfach darum, dass jeder neue Arbeitnehmer Informationen braucht, um zu wissen, wie auf diesem Arbeitsplatz zu agieren ist. Mehrere Dutzend neue Kollegen innerhalb eines Monats bringen viel Wirbel in den Alltag im Frühjahr und Frühsommer.

– Dieses Jahr sind 15 Ferienarbeiter ganz neu bei uns. Die anderen kennen wir schon von den vergangenen Jahren.

 

Einweisungsportal fasst Anweisungen und Regeln zusammen

Bereits vor ihrem ersten Arbeitstag können sich die Ferienarbeiter online im Einweisungsportal einloggen. Das Portal enthält allgemeine und Sicherheitsanweisungen sowie die Spielregeln und Praktiken bei Mäkelä Alu.

– Im Portal sind auch viele Informationen enthalten, die einem vielleicht selbstverständlich vorkommen, wie dass man auf dem Arbeitsplatz stets die vom Arbeitgeber vorgeschriebene Arbeitskleidung und die einschlägigen Sicherheitsausrüstungen zu tragen hat. Es ist jedoch wichtig, dass alles erklärt wird. Wie könnte ein Arbeitnehmer sonst wissen, was auf dem neuen Arbeitsplatz üblich ist, zum Beispiel wo man sein Auto abstellen darf oder wie man sich in Ausnahmesituationen verhalten soll.

Das neue Portal enthält auch Informationen, welche Qualitätsrichtlinien in den jeweiligen Abteilungen gelten.

Um das im Portal Erlernte besser zu behalten, machen die neuen Mitarbeiter zum Schluss einen kleinen Test.

Zu Beginn der Arbeit nehmen alle an einer Feedbackrunde teil, in der die Testfragen besprochen werden und jeder mal zu Wort kommen kann.

Die Feedbackrunde finden als Kleingruppen je nach der Arbeitsschicht statt.

 

Mentoren sind wichtig

Mentoren spielen eine wichtige Rolle bei der Einweisung in die konkrete Arbeit.

In jeder Abteilung gibt es mehrere Mentoren. Sie sind für die praktische Einweisung zuständig und begleiten die Neuankömmlinge in ihrer Arbeit. Durch einen Checkliste stellen wir sicher, dass wirklich alle Punkte abgehandelt werden.

– Das ist uns immer wichtiger. Jede Abteilung sorgt dafür, dass es in allen Schichten genug Mentoren gibt. Sie sind wichtige Vorbilder, so Moilanen.

In jeder Abteilung herrschen strenge Corona-Sicherheitsmaßnahmen. Für ihre Einhaltung sind die jeweiligen Vorgesetzten verantwortlich, welche auch die neuen Arbeiter eingehend informieren. Der Sommer verspricht nun einige Lockerungen.

 

Von der Abitur ins Berufsleben

Der 18-jährige Topias Pursiainen feiert Anfang Juni seine Abitur. Der Ferienjob an der Pressanlage der Mäkelä Alu begann für ihn bereits im April, gleich nach den Prüfungen.

– Ich habe nicht so viel über Mäkelä gewusst. Die Firma hat mich interessiert, weil Mäkelä ein großer Arbeitgeber ist und auch noch relativ nahe gelegen. 

Er wurde gut eingewiesen. Für die ersten zwei Wochen stand ihm ein fester Mitarbeiter zur Seite, von dem ich die Aufgaben gut lernte. Er lobt die gute Einführung und die netten Kollegen.

In Zukunft möchte Topias an einer Fachhochschule studieren.

Und was erwartet er vom Sommer?

– Der Sommer wird sicher warm. Es macht mir gar nichts aus, dass ich ihn durcharbeite, sagt der frischgebackene Schulabsolvent.

 

Zukunft Aluminium

Der 22-jährige Kristian Pohjonen hat einen Ferienjob an der Anodisierung ergattert. Mäkelä war ihm schon vor früher bekannt, denn vor fünf Jahren hatte er da vor seiner Militärdienst einen Ferienjob gehabt.

Danach arbeitete er in einem anderen Industriebereich. Jetzt überlegt, die Branche zu wechseln oder sozusagen „zurück“ zu Aluminium zu gehen.

– Ich würde gerne auch nach dem Sommer weitermachen. Es gab bereits einige Vorgespräche dazu, sagt Kristian.

– Hier schätze ich es, wie alles funktioniert. Der Vorgesetze und der Vorarbeiter sind gute Leute.

Auch Kristian ist mit seiner Einweisung und den vorbereitenden Informationen zufrieden Die zuständige Person kennt er von früher.

– Meine Ziele in der Arbeit? Nun ja, ich möchte alles möglichst schnell lernen.